Symposion zum Werk von Anna Mitgutsch

Mitgutsch-Symposion

Am kommenden Donnerstag, 28. April, findet anlässlich der Verleihung des Ehrendoktorats an die österreichische Schriftstellerin Anna Mitgutsch ein Symposion statt. Der wissenschaftliche Teil beginnt um 14.00 Uhr, die Lesung um 18.30 Uhr; die Veranstaltung wird in der Bibliotheksaula in der Hofstallgasse 2-4 abgehalten. Die Organisation haben der Fachbereich Germanistik (Univ.-Prof. Werner Michler) in Kooperation mit dem Salzburger Literaturforum Leselampe (Dr. Christa Gürtler) übernommen.

Das Programm

  • 14.00 Uhr: Begrüßung durch Rektor Heinrich Schmidinger
  • 14.15 Uhr: Univ.-Prof. Werner Michler, Übersetzen bei Anna Mitgutsch
  • 14.45 Uhr: Dr. Christa Gürtler, Zur Poetik von Anna Mitgutsch (mit anschliessender Diskussion)
  • 15.30 Uhr: Kaffeepause
  • 16.00 Uhr: Marlen Mairhofer MA, Mitgutschs Frauen
  • 16.30 Uhr: Andrea Reiter, Vision der Heimat. Nostalgie in Anna Mitgutschs „Haus der Kindheit“
  • 17.00 Uhr: Buffet 

Lesung „Die Annäherung“

  • 18.30 Uhr: Begrüßung durch Vizerektorin Sylvia Hahn
  • Karl-Markus Gauß: Über Anna Mitgutsch
  • Anna Mitgutsch: Die Annäherung (Lesung und Gespräch; Moderation: Christa Gürtler, Werner Michler)
  • Brot und Wein

Entwarnung: Fachdidaktik-Diplomprüfungen weiterhin möglich!

Im Fall der aufgrund der aufgrund von Budgetkürzungen für externe Prüfer*innen plötzlich nicht mehr angebotenen Fachdidaktik-Diplomprüfungen (wir berichteten darüber) gibt es nun eine neue, sehr erfreuliche Entwicklung: Die Kürzungen wurden wieder aufgehoben, was bedeutet, dass die Prüfungen nach wie vor durchgeführt werden können. Zu dieser Entscheidung gelangten die Zuständigen Ende der Woche, nachdem ein sofortiger Stopp der Prüfungen, für die die externen Lehrkräfte nicht mehr bezahlt werden würden, bei vielen Studierenden eine Verzögerung der Studiendauer mit sich gebracht hätte. Nun werden diese weiterhin für ihre Arbeit entschädigt, womit eine reguläre Durchführung der Abschlussprüfungen gesichert ist.

Gastvortrag „Narrative Mittel der Vermittlung von Empathie. Gezeigt an Kinder- und Jugendliteratur zu Migration und Flucht“

Wann? Dienstag, 12. April 2016
Uhrzeit? 9.00 – 11.00 Uhr
Wo? SE-Raum 3.443

Emphatischen Verarbeitungsprozessen wird eine wichtige Rolle beim literarischen Verstehen zugeschrieben. Im vorgesehenen Vortrag soll, mit Bezug auf die einschlägige literaturtheoretische und psychologische Diskussion, der Frage nachgegangen werden, mit welchen Mitteln literarische Texte emphatisches Lesen erzeugen. Dabei sollen auch das Verhältnis von Identifikation und Alteritätserfahrung und die Grenzen von Empathie erörtert werden. Als Textbeispiele dienen neue Kinder- und Jugendbücher zum Thema Flucht und Migration, u. a. Ingeborg Kringelnd Hald, Vielleicht dürfen wir bleiben, Fabio Geda, Im Meer schwimmen Krokodile und Anne-Laure Bondoux, Die Zeit der Wunder. Ergänzt werden die Ausführungen durch einige unterrichtsmethodische Hinweise.

Einladung Gastvortrag Dr. Dr. h.c. Kaspar Spinner