Die StV Germanistik braucht Dich!

Bald gibt es Wahlen, und wir, eure Freund*innen und Helfer*innen in der Not, haben eine wichtige Botschaft an euch: Wir suchen Verstärkung. Wer unter den Fach-BA- bzw. -MA-Studierenden[1] es sich vorstellen kann, als Mandatar*in zu kandidieren und künftig (egal, ob eher im Vorder- oder im Hintergrund) in der Studienvertretung mitzuarbeiten, möge sich bitte (jederzeit, allerorts und unter Wahrung von Diskretion sowie gutem Ruf) an uns wenden. Egal, ob E-Mail, Anruf zu den Beratungszeiten, persönliches Gespräch oder Brieftaube – jedes Mittel ist uns recht!

Was uns bevorsteht. Alles neu macht der Mai – diese Redensart ist 2017 viel mehr als ein leeres Versprechen, und das hat noch nicht mal was mit Minnesang zu tun. Ganz im Gegenteil: Die Thematik ist aktueller denn je, denn es handelt sich um Veränderungen, die direkt uns Studierende betreffen. Wie ihr bereits angesichts der sich mit dem Fortschreiten des Semesters exponentiell vermehrenden „Infostände“ (und Wahlgeschenke) verschiedenster studentischer Fraktionen bemerkt haben dürftet, stehen nämlich bald die nächsten ÖH-Wahlen vor der Tür. Genauer gesagt: Am Dienstag, 16. bis Donnerstag, 18. Mai ist es wieder so weit. Diejenigen unter euch, die schon länger im Unipark zugange sind, mögen sich daran erinnern, dass während und vor allem vor dieser Zeit alles ein bisschen anders ist: An allen Ecken und Enden werden paradiesische Zustände gefordert, der Vorrat an Kugelschreibern und Feuerzeugen gilt für die nächsten beiden Jahre als gesichert, und nicht selten verfolgen einen dauerlächelnde Unbekannte bis vor den Hörsaal.

Die Aufgaben einer StV. Mit all dem haben wir, die StV Germanistik, natürlich überhaupt nichts zu tun, denn anders als auf Bundes- bzw. ÖH-Ebene wählt man bei uns keine Fraktionen, sondern ganz einfach Personen in die Studienvertretung. Und gerade deswegen ist unsere Rolle eine so besondere im alltäglichen Unileben: Wir sind diejenigen, an die ihr euch in allen möglichen (und unmöglichen) Lagen des Studiums vertrauensvoll wenden könnt, die nach Antworten auf einschlägige Fragen und Lösungen für diesbezügliche Probleme suchen. (Und wenn wir sie auch selbst nicht gleich wissen, dann kriegen wir immerhin für euch raus, wo sie zu finden sind.) Uns kann man persönlich ansprechen, auf Facebook anschreiben, E-Mails schicken oder auch übers Homepage-Formular kontaktieren, woraufhin wir uns um euer Anliegen bemühen und uns im Zuge dessen auch am Fachbereich für euch einsetzen. Genauso versuchen wir immer wieder, für eine abwechslungsreiche Gestaltung des Studiums abseits von Vorlesung und Referaten zu sorgen, indem wir diverse Feste und gesellige Veranstaltungen organisieren. Auch die Vermittlung zwischen Lehrenden und Studierenden, eine bestmögliche Gestaltung eurer Studienpläne und die Mitbestimmung bei der Aufnahme neuer Professor*innen durch die Arbeit in Gremien zählen zu unseren Aufgaben.

Was sich bei der Wahl ändern wird. Nun ist es aber so, dass sich mit dem Ende der aktuellen Legislaturperiode am 30. Juni einerseits einige unserer im Laufe der zwei Jahre immerhin 12 Kolleg*innen verabschiede(te)n – und sich andererseits etwas Entscheidendes an den Wahlbedingungen geändert hat. Laut einer Verordnung des Ministeriums wird bei den bevorstehenden Wahlen nämlich keine einheitliche StV Germanistik für alle damit verbundenen Studienrichtungen gewählt, sondern sämtliche Lehramtsstudierenden des UF Deutsch ab dem Curriculum von 2013 werden der neuen StV Lehramt unterstellt. Diese Organisation ist somit ab 1. Juli, dem Beginn der neuen ÖH-Legislaturperiode, für alle zukünftigen Lehrer*innen (außer bei uns Mag. 2011) zuständig. Währenddessen dürfen uns, die „verbleibende“ StV, nur noch die Lehramtsstudierenden im Mag. 2011 sowie alle Fachbachelor- und –masterstudierenden wählen. Dasselbe gilt für die Kandidatur: So leid es uns auch tut, für die Wahl kandidieren können ebenfalls nur mehr Letztere.

Du bist gefragt! Und an diesem Punkt kommst DU ins Spiel: Nachdem diese Spezies in der derzeitigen, nur noch bis Ende Juni existierenden StV sehr in der Minderzahl ist und auch nur zwei davon weitermachen wollen, suchen wir dringend nach Unterstützung durch neue Leute, die für die Studienvertretung Germanistik kandidieren möchten. Da die Anzahl der Wahlberechtigten nach wie vor über der Grenze von 400 Personen liegt, haben wir nämlich wieder 5 Mandate zu besetzen, die gewählt werden. (SachbearbeiterInnen hingegen dürfen wir in unbegrenzter Zahl aufnehmen, sie können auch etwas anderes studieren und brauchen sich keiner Wahl zu stellen.) Von diesen Mandaten müssen mindestens 3 besetzt sein, damit die StV überhaupt weiterexistieren kann – wobei es natürlich wünschenswert wäre, wenn es mit mindestens 6 Personen zu einer tatsächlichen Wahl käme. Auf jeden Fall appellieren wir an jede*n Einzelne*n, der dazu in Frage kommt, die Möglichkeit der eigenen Kandidatur zu überdenken und sich gegebenenfalls ganz einfach an uns zu wenden! Nur mit eurer Mithilfe kann die StV auch weiterhin das sein, wozu wir sie in den vergangenen beiden Jahren gemacht haben, eine Anlaufstelle für sämtliche Studierende bieten und sich darüber hinaus mithilfe aufgeschlossener, kreativer Köpfe weiterentwickeln und neuen Herausforderungen stellen. Als Belohnung gibt es immerhin neben ewiger studentischer Dankbarkeit und Anerkennung auch 6 ECTS pro Semester sowie Toleranzsemester. Werde auch DU ein Teil unseres Teams – wir freuen uns auf dich! 🙂

 

[1] Wer jetzt denkt, „Was für eine Frechheit – schon wieder werden wir Lehramtsstudierenden benachteiligt und hier gleich völlig ignoriert!“, dem sei versichert, dass dem auf keinen Fall so ist. Nähere Erklärungen zu unserer Suche nach ‚Fachgermanist*innen‘ finden sich im weiteren Verlauf des Texts.

 

Unsere Beratungszeiten im Februar 2017

Auch in den Semesterferien ist eure StV nicht (ganz) untätig und bietet wie jedes Jahr gesonderte Beratungstermine an, um besonders Erstsemestrige optimal auf den neuen Lebensabschnitt vorbereiten zu können. Aber auch erfahrenere Studierende sind bei uns natürlich gern gesehen 😉 

Für euch ein offenes Ohr haben StV-Mitglieder an folgenden Tagen:

  • Mo, 13. 02., 08.00-13.00 Uhr (Eva) und 14.00-19.00 Uhr (Claudia)
  • Di, 14. 02., 08.00-18.00 Uhr (Claudia)
  • Mi, 15. 02., 13.00-18.00 Uhr (Eva)
  • Mi, 22. 02., 09.00-14.00 Uhr (Eva)
  • Fr, 24. 02., 09.00-14.00 Uhr (Eva)
  • Mo, 27. 02., 09.00-14.00 Uhr (Eva) und 14.00-19.00 Uhr (Claudia)
  • Di, 28. 02., 13.00-18.00 Uhr (Claudia)

Wir freuen uns auf euer Kommen! 🙂

Unsere Beratungszeiten im WiSe 2016/17

Nun ste­hen unse­re Jour­nal­dienst­zei­ten für die kom­men­den vier Mona­te fest: Wie gewohnt wer­den wir auch in die­sem Semes­ter drei Mal pro Woche für je zwei Stun­den Beratungster­mi­ne anbie­ten. Zu fol­gen­den Zei­ten sind wir im STV-Groß­raum­bü­ro (Raum 2.001, direkt neben dem Com­pu­ter­raum) anzu­tref­fen:

  • Mo, 09.00 bis 11.00 Uhr (Eva)
  • Di, 13.00 bis 15.00 Uhr (Maria)
  • Mi, 11.00 bis 13.00 Uhr (Yvonne)

Wäh­rend die­ser Zei­ten könnt ihr uns auch tele­fo­ni­sch unter +43 662 8044 6033 errei­chen.  Falls ihr wäh­rend­des­sen nicht kom­men könnt, aber gern per­sön­li­ch vor­bei­schau­en möch­tet, sind Ter­mi­ne auch indi­vi­du­ell ver­ein­bar.
Wir freu­en uns auf das per­sön­li­che Gespräch mit euch! 🙂

Semester Opening der StV Germanistik

Wann? Dienstag, 18. Oktober 2016
Uhrzeit? ab 18.45 Uhr (gleich nach der STEOP!)
Wo? StV-Großraumbüro (2.001)

Wir laden alle neuen Studierenden der Germanistik recht herzlich nächsten Dienstag zu einem zwanglosen Spieleabend in unser Büro ein (Unipark Bonntal, 2. Stock im Stiegenhaus, links neben dem Computerraum, Raum 2.001), um sich kennenzulernen und bei Bedarf Fragen zum Studium zu stellen.
Wie haben die verschiedensten Arten von Brett- und Kartenspielen – und wer sich beim Spielen richtig anstrengt, kann sogar Bücher von der Leseliste des Fachbereichs Germanistik gewinnen: 

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Es muss auch niemand an Hunger oder Durst leiden, denn für Getränke und Snacks ist gesorgt. Alkoholisches gibt es zum Einkaufspreis 😉

Damit uns auch tatsächlich jede*r findet, haben wir noch schnell unser Büro fotografiert:

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Beratungstermine in der ersten Oktoberwoche

Liebe Mitgermanist*innen,

auch die StV ist bald endgültig wieder zurück aus der Sommerpause und bietet wie gewohnt wöchentlich drei Beratungstermine an. Diejenigen für die erste Oktoberwoche lauten folgendermassen:

  • Dienstag, 4. Oktober: 13.00 bis 15.00 Uhr (Maria)
  • Mittwoch, 5. Oktober: 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr (Eva)
  • Donnerstag, 6. Oktober: 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr (Yvonne)

Die weiteren, regulären Termine fürs Wintersemester gehen online, sobald wir Gewissheit über unsere eigenen Studienpläne haben 😉

Eure StV Germanistik

Termine der Erstsemestrigenberatung fürs WS 2016/17

An folgenden Tagen stehen wir speziell Anfänger*innen der jeweiligen Studienrichtungen mit Rat und Tat zur Verfügung. Wenn ihr Fragen zu Kursen, Bücherkauf, Lehrplan, Unileben usw. habt, dann kommt zu einem der folgenden Termine zu uns in den Unipark:

  • Di, 23. August, 11.00-13.00 Uhr (Yvonne)
  • Mi, 24. August, 13.00-15.00 Uhr  (Yvonne)
  • Di, 30. August, 11.00-13.00 Uhr (Yvonne)
  • Mi, 31. August, 13.00-15.00 Uhr  (Yvonne)
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  • Di, 13. September, 10.00-13.00 Uhr (Maria)
  • Do, 15. September, 10.00-13.00 Uhr (Maria)
  • Di, 20. September, 10.00-13.00 Uhr (Maria)
  • Mi, 21. September, 10.00-13.00 Uhr (Maria)
    .
  • Mo, 26. September, 13.00-18.00 Uhr (Claudia)
  • Di, 27. September, 11.00-16.00 Uhr (Claudia)
  • Mi, 28. September, 11.00-16.00 Uhr (Claudia)
  • Do, 29. September, 09.00-14.00 Uhr (Claudia)

Adresse: 2. Stock, ÖH-Büro
(Raum 2.001 links neben dem Computerraum)
Erzabt-Klotz-Str. 1
5020 Salzburg

Telefon: 0662/8044-6033 (während der Beratungszeiten)

Wir freuen uns auf Deinen Besuch! 🙂 

BA-Studium Germanistik 2016 – Was wird sich ändern?

ba germanistik 2016

Am 13. Mai 2016 wurden für das BA- und das MA-Studium Germanistik neue Studienpläne veröffentlicht, die ab 1. Oktober in Kraft treten. Im Folgenden möchten wir die Bestandteile des neuen BA im Überblick vorstellen und dabei die Änderungen gegenüber dem bestehenden Curriculum hervorheben. Achtung: Hierbei handelt es sich um das Fachstudium Germanistik und NICHT ums Lehramt!

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0) Warum ein neuer Studienplan?

Als Einleitung kurz zum Grund für die Umstellung: Es gibt inzwischen ein sogenanntes „Rahmencurriculum“, das gewährleisten soll, dass alle Studiengänge an der Uni Salzburg einheitlich aufgebaut und dadurch miteinander vergleichbar sind. Problematisch waren bisher u. a. die vielen nicht genau geregelten Kurstypen, deren Zusammensetzung sich in verschiedenen Studien oder gar auch innerhalb eines Fachbereichs stark unterschied. Ein Paradebeispiel dafür war an der Germanistik die „VU“, die statt der angestrebten (und wohl generell schwierig realisierbaren) 1,5 h Vorlesung und 0,5 h Übung pro Einheit oft eher reinem Frontalunterricht mit Anwesenheitspflicht gleichkam. Genauere Infos zu den Hintergründen dieser allgemeinen Aktualisierung hat Maximilian Wagner von den StVen Anglistik und Geographie hier zusammengefasst.

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1) Die STEOP

Die Studieneingangs- und Orientierungsphase, kurz STEOP, muss laut den Vorgaben des neuen Rahmencurriculums mindestens 8 ECTS umfassen. Genau diese Anzahl, also das geringstmögliche Ausmaß an Workload, gilt nun auch für den BA Germanistik. Somit besteht die STEOP aus folgenden drei Fächern, die jedes Semester angeboten werden:

  • VO Orientierungsvorlesung Germanistik (2 ECTS)
  • PS Einführung in die Literaturwissenschaft (3 ECTS)
  • PS Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft (3 ECTS)

Generell soll diese Phase keinesfalls mit nur unter größtem Arbeitsaufwand zu bestehenden Knock-out-Prüfungen enden, sondern einen informativen Überblick über die germanistischen Teiligebiete präsentieren. Ihr Ziel besteht vor allem darin, dass Studierende durch die Konfrontation mit unterschiedlichsten Aspekten selbst erkennen, ob das von ihnen gewählte Studienfach auch tatsächlich ihren Vorstellungen entspricht, und sich gleichzeitig mit universitären Arbeitsmethoden vertraut machen.
Außerdem wurden die Voraussetzungen für den Besuch von auf diesem Block aufbauenden Kursen gelockert. Im neuen BA-Studium ist es möglich, auch ohne vollständig bestandene STEOP bereits 22 ECTS an für später vorgesehene Lehrveranstaltungen zu absolvieren, was v. a. für weitere Einführungs-LVen vorgesehen ist. Somit kommt es auch nicht zu dem Problem, aufgrund eines noch nicht mit Prüfungszeugnis abgeschlossenen STEOP-Teils keine weiteren Klausuren prüfungsimmanenter Kurse ablegen zu können.

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2) Pflichtfächer

Bei den Pflichtfächern wurden die einzelnen Lehrveranstaltungen in übersichtlichere Module gegliedert, die gleichzeitig besser ersichtlich machen, für welchen Abschnitt des Bachelorstudiums (Einführung, Grund-, Aufbau-, Vertiefungs- und Spezialisierungsmodul) sie vorgesehen sind. Die im alten Curriculum verankerten VUs „Lesen als Kulturtechnik“ und „Sprachnormkompeten“, die schon seit Frühling 2012 bzw. Herbst 2014 nicht mehr angeboten werden und bisher durch LVen mit gleichwertiger ECTS-Zahl ersetzt werden mussten, wurden nun endlich aus dem Eingangsmodul entfernt. Inhaltlich hat sich bei den Kursen ansonsten wenig geändert, auch wenn die „Textanalyse“ nun „Analyse literarischer Texte“ und „Mittelhochdeutsch“ ab dem Wintersemester „Historische Grammatik des Deutschen“ heißt. Dass die ehemaligen Einführungs-UEs in PS umbenannt wurden, ändert nichts an ihrer bisherigen Beurteilung durch eine Abschlussklausur (sowie ggf. Zwischentest, Hausübungen und Mitarbeit in unterschiedlichem Ausmaß) und führt nicht etwa dazu, dass plötzlich, wie in thematischen Proseminaren, auch einschlägige Arbeiten zu schreiben wären.
Nachdem – wie später erwähnt – den Wahlpflichtfächern und Freien Wahlfächern jetzt weniger ECTS zukommen, erhalten die Pflichtfächer um insgesamt 14 ECTS mehr. Diese wurden vor allem dazu verwendet, um das Ungleichgewicht zwischen der bisher stärker vertretenen Neueren deutschen Literatur und den beiden anderen Teilfächern Ältere deutsche Literatur und Germanistische Sprachwissenschaft innerhalb des Aufbau- und Vertiefungsmoduls weitgehend zu eliminieren

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3) Wahlpflichtfächer

Hierbei bestehen die Veränderungen einerseits darin, dass nun 24 ECTS statt wie bisher 28 zu absolvieren sind. Daneben wurden die bis dato existenten Einschränkungen in Form der drei Praxisfelder aufgehoben: Nr. 1 war aufgrund des nicht mehr gegebenen Angebots der UEs „Schreib-“ und „Sprechtraining“ ohnehin nicht mehr vollständig belegbar geworden, während mit Nr. 2 der Bereich „Deutsch als Fremd-/Zweitsprache“ verpflichtend war, was natürlich nicht dem Interessensgebiet jedes/r Studierenden entspricht. Zudem gab es immer wieder Unklarheiten bezüglich der oftmaligen Absolvierung mehrerer LVen aus demselben Gebiet eines Praxisfeldes, die gesetzlich eigentlich nicht gestattet war. All diese Probleme gehörten nun der Vergangenheit an, nachdem das Wahlmodul schlichtweg den Titel „Deutsche Sprache und Literatur in Theorie und Praxis“ trägt, sodass in dessen Rahmen im Grunde beliebige LVen an der Germanistik besucht werden können.
Die 24 ECTS entsprechen auch dem Ausmaß des DaF-/DaZ-Moduls, das im neuen Bachelorstudium auch als vollständiger Ersatz für das Wahlmodul anerkannt werden kann.
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4) Freie Wahlfächer

Die freien Wahlfächer wurden von 46 ECTS auf 36 ECTS gekürzt, was allerdings immer noch dem vom Rahmencurriculum erlaubten Höchstmaß entspricht. Außerdem gibt es nun auch die rechtliche Zusicherung, dass es sich dabei wirklich um „freie“ Lehrveranstaltungen handelt, d. h. man kann frei aus dem sehr großen Angebot an LVen „aller anerkannten postsekundären Bildungseinrichtungen“ wählen. Das kommt einem sowohl zugute, wenn man etwa bereits früher Kurse an einer anderen Uni absolviert hat, als auch, wenn man sich auch für LVen anderer Fachbereiche interessiert. Die bisherige (zumindest auf dem Papier existierende) Bestimmung, dass nur Kurse an der Germanistik oder zumindest der KGW-Fakultät zu besuchen sind und die Absolvierung anderweitiger LVen erst durch den CuKo-Vorsitz bewilligt werden muss, sorgte unter Studierenden immer wieder für Verunsicherung.
Es ist nun auch möglich, sich eine berufsorientierte Praxis (maximal 4 Wochen bei Vollbeschäftigung, das entspricht dann 6 ECTS) anrechnen zu lassen.
Nach wie vor können thematisch gebündelte Fächer im BA-Zeugnis im Rahmen der Freien Wahlfächer als „Studienergänzung“ (24 ECTS) bzw. „Studienschwerpunkt“ (36 ECTS) ausgewiesen werden. Dabei dürften für GermanistInnen besonders die Themenfelder „Kunstpolemik – Polemikkunst“ sowie „Interdisziplinäre Studien zu Mittelalter und Frühneuzeit“ interessant sein (siehe Nützliche Links).
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5) BA-Abschluss und Zusammenfassung der Module

Um einen Abschluss zu erwerben, muss man im neuen BA-Studium Germanistik nach dem Schreiben von zwei Bachelorarbeiten auch eine Bachelorprüfung ablegen. Das ist neu und war leider nicht zu verhindern, nachdem auch diese Bestimmung im Rahmencurriculum vorgesehen ist. Sie umfasst 6 ECTS und wird im Prüfungsfach Neuere deutsche Literatur mündlich absolviert, in den beiden Prüfungsfächern Ältere deutsche Sprache und Literatur und Germanistische Sprachwissenschaft schriftlich. Geprüft soll dabei allerdings ohnehin nur das werden, womit man sich durch die Einführungskurse des bisherigen Studiums bereits vertraut machen konnte, nachdem die später besuchten thematischen PS naturgemäß variieren. Das Aufbewahren der Unterlagen auch aus der Anfangszeit ist also sehr ratsam!

Hier noch mal der Überblick über die einzelnen Module:
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Studierende, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des neuen Curriculums am 1. Oktober 2016 noch für jenes von 2013 inskribiert sind, haben bis 30. September 2020 Zeit, ihr Studium nach dem „alten“ Curriculum abzuschließen. Erst dann müssen sie zwangsläufig auf das neue umstellen. Daher also Entwarnung für alle, die sich in Gedanken bereits beim ungewollten Vergleichen ellenlanger Äquivalenzlisten sahen: Ein sofortiger Wechsel ist unter keinen Umständen notwendig, und es werden auch niemandem urplötzlich neue Richtlinien aufgezwungen. (Wobei die Unterschiede zwischen den Pflichtfächern außerdem ohnehin sehr gering sind.)

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7) Wer sollte wechseln, und wann? 

Ein Wechsel ins neue Curriculum ist für diejenigen sinnvoll, die erst im Sommersemester 2016 mit dem BA-Studium begonnen haben und bei denen absehbar ist, dass sie bis zum Ende der Übergangsfrist nicht damit fertig werden. Der Wechsel drängt ohnehin noch nicht, da sich bezüglich des LV-Angebots generell nicht viel geändert hat und man auch Kurse aus dem „neuen“ Studienplan wählen kann, ohne diesen selbst zu besuchen (also z. B. die UE „Historische Grammatik des Deutschen“, die äquivalent zur bisherigen UE „Mittelhochdeutsch“ ist, auch wenn im Curriculum 2013 noch der alte Titel steht.) Wichtig ist dabei nur, dass man den neuen Studienplan als Schablone für die auszuwählenden Kurse anwendet, um nicht etwa zu viele ECTS für die Freien Wahlfächer zu sammeln, während man diese Zeit auch in den Besuch von mehr Pflichtfächern investieren könnte.
Der Wechsel selbst bietet sich dann z. B. über die Sommerferien 2017 an, nachdem man in der lehrveranstaltungsfreien Zeit auch sämtliche  administrativen Pflichten wie etwa Kursanerkennungen möglichst stressfrei erledigen kann.

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Den gesamten Studienplan für BA Germanistik 2016 sowie sämtliche nützlichen, von der StV zusammengestellten Materialien dazu gibt’s auf der Seite „Infos zum Studium“.

Autorin: Claudia M. Kraml, stv. studentisches Mitglied der CuKo Germanistik

Einladung zum Sommerfest der Germanistik 2016

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Es ist wieder so weit – der Sommer naht, das Semester neigt sich dem Ende zu, drei Monate lehrveranstaltungsfreie Zeit stehen an! Das muss gebührend gefeiert werden.

Daher laden wir euch herzlich ein, am Dienstag, 14. Juni gemeinsam mit uns, der StV Germanistik, und dem Fachbereich Germanistik das alljährliche Sommerfest zu begehen. Es findet im 4. Stock in den SE-Räumen 4.101 und 4.102 sowie bei Schönwetter auch auf der Dachterrasse statt.

Für Getränke (Bier, Wein und natürlich auch Antialkoholisches) wird gesorgt sein. Hinsichtlich der Speisen bitten wir euch, uns zu helfen und auch einen Beitrag zum Buffet beizusteuern. Ganz egal, ob süß oder sauer, gerade eben beim Bäcker um die Ecke gekauft oder in mühevoller Kleinstarbeit selbst angefertigt, zum veganen oder vegetarischen Verzehr geeignet oder doch eher ungesund – wir freuen uns über alles Essbare! 🙂

P.S.: Für die Fußballinteressierten unter euch wird das Spiel Österreich vs. Ungarn in einem der Räume übertragen.