Thomas-Bernhard-Tage 2019

Die Teilnahme an einer wissenschaftlichen Tagung mitsamt Hin-, Rückfahrt und Übernachtung — das alles ist im Stipendium von Fachbereich, Literaturarchiv und StV Germanistik enthalten.

Seit den 1990er-Jahren finden in St. Veit/Pongau, eine gute Autostunde südlich von Salzburg, im Herbst die Thomas-Bernhard-Tage statt, die sich in verschiedenen Formaten mit Leben und Werk des Autors auseinandersetzen. In St. Veit, genauer in der Lungenheilstätte Grafenhof, war Bernhard in den Jahren 1949 bis 1951 zwei Mal über längere Zeit in ärztlicher Behandlung, wovon er im vierten Band seiner Autobiografie,Die Kälte (1981), berichtet.

Von 11. bis 12. Oktober 2018 widmen sich die Bernhard-Tage in diesem Jahr dem Thema „Thomas Bernhard und die Künste“; sie starten am Freitagabend mit einem Konzert und einer Lesung, bevor am Samstag vier Vorträge mit Diskussionen, ein Gespräch sowie die Präsentation des aktuellen Thomas-Bernhard-Heftes der Salzburger Literaturzeitschrift SALZ (mit einer Lesung der neuen Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Birgit Birnbacher) folgen. Das vollständige Programm der diesjährigen Thomas Bernhard- Tage ist hier abrufbar.

Zum dritten Mal schreibt in diesem Jahr der Fachbereich, unterstützt von der StV Germanistik und dem Literaturarchiv, drei Teilnahmestipendien für Salzburger Germanistik-Studierende aus, um Ihnen das Format einer wissenschaftlichen Tagung abseits der universitären Routinen näherzubringen. Die drei Stipendien beinhalten jeweils:

  • die Zugfahrt (S-Bahn/Regionalzug/Intercity) von Salzburg nach Schwarzach/St. Veit (und natürlich auch retour)
  • die Übernachtung in St. Veit von Freitag, 11., auf Samstag, 12. Oktober 2019
  • die Übernahme der Teilnahmegebühr für die beiden Tage

Wenn du dich dafür interessierst, dann richte bitte eine formlose Bewerbung bis zum 19. August 2019 an harald.gschwandtner@sbg.ac.at (am besten als PDF), die allg. Angaben zu deiner Person (u.a. Studienschwerpunkte, Studienfortschritt) und eine kurze Interessensskizze von insgesamt max. einer Seite enthält.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr diese Gelegenheit wahrnehmt, nicht zuletzt, weil es ein schöner Anlass wäre, auch außerhalb von Seminaren und ECTS-Punkten über Literatur ins Gespräch zu kommen! 🙂

Photo by Patrick Tomasso on Unsplash

Internationale Robert-Musil-Tagung

Nachdem unsere Ausschreibung für das Teilnahmestipendium zu den Thomas-Bernhard-Tagen erfreulicherweise so gut angekommen ist, möchten wir euch auf eine weitere Veranstaltung aufmerksam machen, die wieder das Teilfach Neuere deutsche Literatur betrifft und diesmal sogar an einen etwas näher gelegenen Ort führt: Die Rede ist von der Internationalen Robert-Musil-Tagung, die von 14. bis 16. September 2017 auf der Edmundsburg auf dem Mönchsberg stattfinden wird. Die Veranstaltung, die vom Fachbereich Germanistik in Zusammenarbeit mit dem Stefan Zweig Centre und der Internationalen Robert-Musil-Gesellschaft organisiert wird, beschäftigt sich mit dem Thema „Poetik der kleinen Form. Kurzprosa und Feuilleton bei Robert Musil und Zeitgenossen“. Für ihre Vorbereitung und Durchführung verantwortlich sind die Fachbereichsmitglieder Univ.-Ass. Mag. Harald Gschwandtner, M.A. und Univ.-Prof. Dr. Norbert Christian Wolf (Geschäftsführer bzw. Präsident der Internationalen Robert-Musil-Gesellschaft). Zudem gibt es eine Salzburgpremiere: Im Rahmen der Tagung, in Kooperation mit DAS KINO und dem Literaturforum Leselampe, wird auch eine Neuverfilmung von Robert Musils Theaterstück „Die Schwärmer“ erstmals in der Stadt gezeigt.

Den gesamten Folder mit ausführlichen Informationen gibt’s hier zum Download: Folder IRMG-Tagung 2017
Hier außerdem das Plakat mit dem Programm in lesbarer Schriftgröße:  Plakat IRMG-Tagung 2017

Book photo by Aaron Burden on Unsplash

Ausschreibung: Tagungsteilnahme an der Uni Heidelberg – mit StV-Stipendium!

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Die StV vergibt ein Stipendium für ein/e mediävistisch interessierte/n Germanistik-Studierende/n!

Ausgehend von einer studentischen Initiative des interdisziplinären Heidelberger Mittelalter-Master (HMM) wird nächstes Jahr das erste Mal die Mediävistische Interdisziplinäre Nachwuchstagung (MINT) stattfinden. Organisiert von Studierenden und Doktoranden der Universität Heidelberg soll aktuellen Fragen, Diskursen und Projekten Raum geboten werden. Die Tagung richtet sich in erster Linie an fortgeschrittene Studierende und Doktoranden unterschiedlicher Fachrichtungen mit mediävistischem Fokus. Auch jüngere Studierende und Post-Docs sind herzlich willkommen, ein Paper einzusenden. Die E-Mail-Adresse lautet mint@zegk.uni-heidelberg.de.

Wer sich dafür interessiert, soll bitte auch ein E-Mail an uns schreiben (stv.germanistik@oeh-salzburg.at). Voraussetzung für eine Finanzierung von uns ist die Arbeit an einer Diplom- bzw. Masterarbeit. Im Fall einer Zusage der Uni Heidelberg bekommt ein/e Bewerber/in des FB Germanistik von uns ein Stipendium in der Höhe von max. 250€. (Die genaue Summe kann allerdings erst feststehen, wenn fix ist, zu welchem Anteil die Fahrt- und Übernachtungskosten, zu denen wir auch beitragen möchten, von der Uni Heidelberg übernommen werden.)

Weitere Infos zur Tagung:
Wann? 09. bis 12. Juni 2016
Wo? Uni Heidelberg
Motto? „ÜberReste“

Inhalt des Papers? Abstract für Vortrag, Workshop, Exkursion oder ein alternatives Format im Umfang von max. 1 Seite
Impulse für das Thema? Call for Papers – ÜberReste (MINT)

Einsendeschluss für das Paper? 6. Jänner 2016
Facebook-Seite
https://www.facebook.com/MINTagung

Tagung „Polemische Konstellationen“

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Vom 10.-12. Dezember 2015 findet die vom Fachbereich Germanistik veranstaltete Tagung „Polemische Konstellationen – Klassizismus und Antiklassizismus vom 18. Jahr-hundert bis zur Gegenwart“ des Programmbereichs Kunstpolemik | Polemikkunst statt.
Im Rahmen der Konferenz wird nach polemischen Konstellationen gefragt, in denen literari-sche wie künstlerische Formen beider Strömungen aufeinander Bezug nehmen, sich ge-geneinander abgrenzen und so erst profiliert in Erscheinung treten. Es werden historische Beispiele solcher Konstellierungen in der deutschen, amerikanischen und französischen Li-teratur insbesondere hinsichtlich ihrer medien- und kunstpolitischen Verortungen unter-sucht.

Wann? Donnerstag, 10. 12., 15:00 Uhr bis Samstag, 12. 12., ca. 15:00 Uhr
Wo? Kunstquartier (Atelier), Bergstraße 12a
Programm? Hier der Verlaufsplan.

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Tagung „Poesie des Widerstreits“

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Vom 15.-17. Oktober 2015 findet die u. a. vom Fachbereich Germanistik veranstaltete Tagung Poesie des Widerstreits. Etablierung und Polemik in den Literaturen des Mittel-alters und der frühen Renaissance“ des Programmbereichs Kunstpolemik | Polemikkunst statt.
Die Tagung beschäftigt sich mit Ereignissen und Phasen in den Literaturen des Mittelalters und der (beginnenden) Renaissance, in denen sich dichterische Gattungen und Register neu herausbilden, neue Formen intertextueller Konkurrenz praktiziert werden und markante Autorgestalten hervortreten. Sie will – auch und zumal unter einer komparativistischen Perspektive – nach den Verfahren der Etablierung und der poetischen Selbstbehauptung fragen, die dabei wirksam werden und deutlich im Zeichen des Polemischen zu stehen scheinen. (Siehe: ausführliche Informationen auf der Homepage Wissenschaft & Kunst – Poesie des Widerstreits).

Wann? Do, 15. 10., 15:30 Uhr bis Sa, 17. 10. 2015, ca. 14:00 Uhr
Wo? Kunstquartier (Atelier, Bergstraße 16a)
Programm? Hier der Verlaufsplan (zum Vergrößern auf das Bild klicken):

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