Die StV Germanistik braucht Dich!

Bald gibt es Wahlen, und wir, eure Freund*innen und Helfer*innen in der Not, haben eine wichtige Botschaft an euch: Wir suchen Verstärkung. Wer unter den Fach-BA- bzw. -MA-Studierenden[1] es sich vorstellen kann, als Mandatar*in zu kandidieren und künftig (egal, ob eher im Vorder- oder im Hintergrund) in der Studienvertretung mitzuarbeiten, möge sich bitte (jederzeit, allerorts und unter Wahrung von Diskretion sowie gutem Ruf) an uns wenden. Egal, ob E-Mail, Anruf zu den Beratungszeiten, persönliches Gespräch oder Brieftaube – jedes Mittel ist uns recht!

Was uns bevorsteht. Alles neu macht der Mai – diese Redensart ist 2017 viel mehr als ein leeres Versprechen, und das hat noch nicht mal was mit Minnesang zu tun. Ganz im Gegenteil: Die Thematik ist aktueller denn je, denn es handelt sich um Veränderungen, die direkt uns Studierende betreffen. Wie ihr bereits angesichts der sich mit dem Fortschreiten des Semesters exponentiell vermehrenden „Infostände“ (und Wahlgeschenke) verschiedenster studentischer Fraktionen bemerkt haben dürftet, stehen nämlich bald die nächsten ÖH-Wahlen vor der Tür. Genauer gesagt: Am Dienstag, 16. bis Donnerstag, 18. Mai ist es wieder so weit. Diejenigen unter euch, die schon länger im Unipark zugange sind, mögen sich daran erinnern, dass während und vor allem vor dieser Zeit alles ein bisschen anders ist: An allen Ecken und Enden werden paradiesische Zustände gefordert, der Vorrat an Kugelschreibern und Feuerzeugen gilt für die nächsten beiden Jahre als gesichert, und nicht selten verfolgen einen dauerlächelnde Unbekannte bis vor den Hörsaal.

Die Aufgaben einer StV. Mit all dem haben wir, die StV Germanistik, natürlich überhaupt nichts zu tun, denn anders als auf Bundes- bzw. ÖH-Ebene wählt man bei uns keine Fraktionen, sondern ganz einfach Personen in die Studienvertretung. Und gerade deswegen ist unsere Rolle eine so besondere im alltäglichen Unileben: Wir sind diejenigen, an die ihr euch in allen möglichen (und unmöglichen) Lagen des Studiums vertrauensvoll wenden könnt, die nach Antworten auf einschlägige Fragen und Lösungen für diesbezügliche Probleme suchen. (Und wenn wir sie auch selbst nicht gleich wissen, dann kriegen wir immerhin für euch raus, wo sie zu finden sind.) Uns kann man persönlich ansprechen, auf Facebook anschreiben, E-Mails schicken oder auch übers Homepage-Formular kontaktieren, woraufhin wir uns um euer Anliegen bemühen und uns im Zuge dessen auch am Fachbereich für euch einsetzen. Genauso versuchen wir immer wieder, für eine abwechslungsreiche Gestaltung des Studiums abseits von Vorlesung und Referaten zu sorgen, indem wir diverse Feste und gesellige Veranstaltungen organisieren. Auch die Vermittlung zwischen Lehrenden und Studierenden, eine bestmögliche Gestaltung eurer Studienpläne und die Mitbestimmung bei der Aufnahme neuer Professor*innen durch die Arbeit in Gremien zählen zu unseren Aufgaben.

Was sich bei der Wahl ändern wird. Nun ist es aber so, dass sich mit dem Ende der aktuellen Legislaturperiode am 30. Juni einerseits einige unserer im Laufe der zwei Jahre immerhin 12 Kolleg*innen verabschiede(te)n – und sich andererseits etwas Entscheidendes an den Wahlbedingungen geändert hat. Laut einer Verordnung des Ministeriums wird bei den bevorstehenden Wahlen nämlich keine einheitliche StV Germanistik für alle damit verbundenen Studienrichtungen gewählt, sondern sämtliche Lehramtsstudierenden des UF Deutsch ab dem Curriculum von 2013 werden der neuen StV Lehramt unterstellt. Diese Organisation ist somit ab 1. Juli, dem Beginn der neuen ÖH-Legislaturperiode, für alle zukünftigen Lehrer*innen (außer bei uns Mag. 2011) zuständig. Währenddessen dürfen uns, die „verbleibende“ StV, nur noch die Lehramtsstudierenden im Mag. 2011 sowie alle Fachbachelor- und –masterstudierenden wählen. Dasselbe gilt für die Kandidatur: So leid es uns auch tut, für die Wahl kandidieren können ebenfalls nur mehr Letztere.

Du bist gefragt! Und an diesem Punkt kommst DU ins Spiel: Nachdem diese Spezies in der derzeitigen, nur noch bis Ende Juni existierenden StV sehr in der Minderzahl ist und auch nur zwei davon weitermachen wollen, suchen wir dringend nach Unterstützung durch neue Leute, die für die Studienvertretung Germanistik kandidieren möchten. Da die Anzahl der Wahlberechtigten nach wie vor über der Grenze von 400 Personen liegt, haben wir nämlich wieder 5 Mandate zu besetzen, die gewählt werden. (SachbearbeiterInnen hingegen dürfen wir in unbegrenzter Zahl aufnehmen, sie können auch etwas anderes studieren und brauchen sich keiner Wahl zu stellen.) Von diesen Mandaten müssen mindestens 3 besetzt sein, damit die StV überhaupt weiterexistieren kann – wobei es natürlich wünschenswert wäre, wenn es mit mindestens 6 Personen zu einer tatsächlichen Wahl käme. Auf jeden Fall appellieren wir an jede*n Einzelne*n, der dazu in Frage kommt, die Möglichkeit der eigenen Kandidatur zu überdenken und sich gegebenenfalls ganz einfach an uns zu wenden! Nur mit eurer Mithilfe kann die StV auch weiterhin das sein, wozu wir sie in den vergangenen beiden Jahren gemacht haben, eine Anlaufstelle für sämtliche Studierende bieten und sich darüber hinaus mithilfe aufgeschlossener, kreativer Köpfe weiterentwickeln und neuen Herausforderungen stellen. Als Belohnung gibt es immerhin neben ewiger studentischer Dankbarkeit und Anerkennung auch 6 ECTS pro Semester sowie Toleranzsemester. Werde auch DU ein Teil unseres Teams – wir freuen uns auf dich! 🙂

 

[1] Wer jetzt denkt, „Was für eine Frechheit – schon wieder werden wir Lehramtsstudierenden benachteiligt und hier gleich völlig ignoriert!“, dem sei versichert, dass dem auf keinen Fall so ist. Nähere Erklärungen zu unserer Suche nach ‚Fachgermanist*innen‘ finden sich im weiteren Verlauf des Texts.

 

Veröffentlicht von

Claudia Maria Kraml

Studium MA Germanistik und MA Sprachwissenschaft an der Universität Salzburg, nebenbei auch tätig als: Studienassistentin am Fachbereich Germanistik (Teilfächer Ältere deutsche Literatur und Linguistik), Mitglied der StV Germanistik, Lesungs- und Theaterkritikenverfasserin bei drehpunktkultur. Schreibt auch hobbymäßig über alles Mögliche, das man gelegentlich an gut versteckten Orten lesen kann. Besondere Vorliebe für die Schriften längst vergangener Zeiten, Lautwandelprozeduren mitsamt ihrer gegenwärtigen Relikte sowie Irrelevanzkonditionalsätze.

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